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Performance oder Marke – was ist uns wichtiger?

Frank meint. Performance-Marketing ist nur Optimierung ohne Haltung. Wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung immer nur den Wünschen der Kunden hinterher rennt ohne selbst einen klaren Standpunkt zu beziehen, wird es irgendwann kippen. Beispiel CDU: Aus Performance-Perspektive hat Kanzlerin Angela Merkel das Land lange Zeit richtig geführt, immer das Ohr am Wähler (per Meinungsumfragen) hat sie in den meisten Fällen den Mehrheitswillen erfolgreich bedient. Und somit letztlich ihre Kanzlerschaft gesichert. Aber irgendwann ist das Depot einer Marke, das, wofür sie einst stand, aufgebraucht. Wie gut eine Marke mit klarer Positionierung performed, sehen wir jetzt bei den GRÜNEN. Die sind heute eine echte Lovebrand und performen dementsprechend gerade richtig.

Performance ist das Gebot der Stunde ist Roman überzeugt. Viele etablierte B2C-Marken kämpfen darum, beim strukturellen Wandel nicht hinten runter zu fallen. Gestern noch geliebt, morgen vergessen. Performance ist hier unverzichtbar, um den neuen, den digitalen Kunden zu finden, zu binden und zu entwickeln. Und dabei so viel über diese Kunden zu lernen, wie nie zuvor. Doch Achtung! Daten machen süchtig. Man kann sich sehr schnell im Performance-Marketing verlieren, immer mehr wissen wollen und alles optimieren. Wie bekommt das wohl eine der erfolgreichsten Marken der letzten Jahre hin, die erst über Performance zur Marke wurde? Ihr Name: amazon.

Und wie siehst du das? Performance? Marke? Oder beides?

Roman und Frank arbeiten zusammen. Und sind sich in einem Punkt stets einig: Neue Lösungen beginnen immer mit Kontroversen.


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