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Employer Branding nur für Großunternehmen?

Familienunternehmen – ein kleines, gallisches Dorf?

Stellen wir uns vor, Asterix wäre der Chef eines Familienunternehmens und die Römer sind die Welt der Großunternehmen. Die Rollen und Sympathien sind klar verteilt: das Familienunternehmen steht für die guten alten Werte, menschlich und nahbar – auch wenn es dabei untereinander oft wilde Keilereien gibt –, und die Römer stehen für Veränderung und neue Ordnungen. Das Problem ist nur: Der heutige Kampf um Führungskräfte ist kein Comic. Familienunternehmen sind großen Unternehmen unterlegen, weil ihn etwas Wichtiges fehlt: das professionelle Employer-Branding, mit dem das Unternehmen sich als Arbeitgeber attraktiv macht. Familien-Unternehmen rekrutieren neue Mitarbeiter immer noch über ihre Netzwerke – also unter Ausschluss der Öffentlichkeit – und zeigen sich nach draußen insbesondere auf Job-Messen. Letzterer Weg ist in der Pandemie weggebrochen und wird (da braucht es keinen Druiden mit Hellseher-Fähigkeiten) in Zukunft eine andere Rolle spielen. 

Ergo: In einer Zeit des Fachkräftemangels müssen auch Familien-Unternehmen erkennen, dass sie mit ihren Stärken besser wuchern müssen. Employer-Branding ist auch für sie wichtig, damit die richtigen Mitarbeiter bei ihnen landen. Man kann natürlich auch abwarten und gucken, ob man nicht doch irgendwo einen Zaubertrank findet, um das Problem zu lösen.

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