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Employer Branding – hohe Kosten, wenig Effekt?

Henry Ford hat gesagt, die Hälfte seines Werbeetats sei Verschwendung – er wisse nur nicht welche. Ähnlich stellt es sich heute für viele Mittelständler beim Employer Branding dar; die Arbeitgeber-Marke präsentiert sich über eine Vielzahl von (Social-Media-) Kanälen – oft mit identischem oder ähnlichem Content. Es gibt viele Aktivitäten, aber wenige Effekte, weil die klare Strategie fehlt, wie ein Unternehmen für Arbeitnehmer attraktiv wird.

Während bei großen B2C-Marken Customer Centric längst im Pflichtenheft steht, reden mittelständische Unternehmen häufig vor allem über sich, die Motive und Bedürfnisse von potentiellen Kandidaten stehen nicht im Vordergrund. An diesem Punkt muss sich etwas ändern, damit der ROI in Employer Branding schneller kommt, meint Roman.

Frank meint: Nur wer sich zeigt, kann Menschen überzeugen. Mittelständische Unternehmen haben mit Employer Branding die Chance, Bekanntheit und Profil zu gewinnen. Bereits wenige, aber wichtige Kandidaten, die so an das Unternehmen andocken, sorgen dafür, dass sich Employer Branding schnell rechnet. Wichtiger als viel ausgeben ist dabei aber der Mut zur Abgrenzung. Employer Branding heißt: Positionen beziehen – für mich selbst und die Zielgruppe, die ich erreichen will. Und auch mal etwas anders machen. Welches IT-Unternehmen im Mittelstand geht zum Beispiel ganz offensiv an junge Frauen als die Mitarbeiter von morgen heran? Das wäre doch mal eine echte Chance.


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